|
Diese Ausstellung könnte vielleicht für Ostseeurlauber interessant sein
Adliges Fräuleinstift
Hunnenstraße 2
18356 Barth
Tel. 0151-18149587
Öffnungszeiten: täglich von 11.00 - 19.00 Uhr
Haute Couture
Die Modenschau der feinen Küche
63 menschengroße Textilfiguren begleitet von
1001 Objekten auf dem Laufsteg
16. April - 17. Oktober 2010
Eine Stefanie Alraune Siebert Ausstellung
im adligen Fräuleinstift zu Barth an der Ostsee
Weitere Informationen zur Ausstellung
www.panoptikum-siebert.de
www.vineta-mujseum.de
Hier geht es zum Flyer
|
GALERIE SMEND
Mainzer Straße 31 + 37
50678 Köln
Tel. (0)221 31 20 47
www.smend.de
smend@smend.de
Faszinierende Batik
11. Juni - 28. August 2010
Beteiligte Künstler:
Els van Baarle (NL) / Kiranada Sterling Benjamin (USA) / Joachim Blank (D) / Hetty van Boekhout (B)
Greet Bogaerts (B) / Jacques Coenye (B) / Ria van Dijk (NL) / Fritz Donart (A) / Tony Dyer (AUS)
Noel Dyrenforth (GB) / Shigeki Fukumoto (JP) / Pat Hodson (GB) / Shoukoh Kabayashi (JP)
Karla De Ketelaere (ES) / Alexander Kosyak (RU) / William Morton (CAN) / Chie Otani (JP)
Hélène de Ridder (B) / Rosi Robinson (GB) / Rita Trefois (B) / Peter Wenger (F) / Brigitte Willach (D)
Katsuji Yamade (JP)
|
Stich für Stich.
Handarbeitsunterricht und Mädchenerziehung in früherer Zeit.
Ausstellungsdauer: 16. Mai bis 27. Juni Ausstellungseröffnung: Freitag, 14. Mai, 19.30 Uhr
Museum Kulturbahnhof • Am Bahnhof 2 • 41352 Korschenbroich
Öffnungszeiten: sonntags von 14 - 17 Uhr und nach Vereinbarung • Tel. o 21 61 / 97 55 85
Rahmenprogramm:
Dr. Uta-Christiane Bergemann, Bochum:
Sticktechniken aus alter und neuer Zeit
Samstag, 12. Juni 2010 15.30 Uhr, Eintritt: 5 Euro (inkl. 1 Getränk)
Inge Grosse, Meerbusch:
Kurzes Fädchen, fleißiges Mädchen Handarbeitsunterricht in den vergangenen 200 Jahren
Dienstag, 15. Juni 2010,19.30 Uhr, Eintritt: 5 Euro (inkl. 1 Getränk)
|
Maren Dubnick - Épaississement,
Monika Ortmann - Fädelwerk
Datum:
08. Mai 2010 bis
30. Juni 2010
Uhrzeit:
16:00 Uhr bis 00:00 Uhr
Veranstalter:
KuK Monschau
Treffpunkt:
Kunst- und Kulturzentrum Monschau, Austr. 9
Stadt / Gemeinde:
52156 Monschau
Kontaktaufnahme im Internet http://www.kuk-monschau.de/
Kosten:
Eintritt frei
Beschreibung:
Vernissage: 8. Mai 2010 um 16 Uhr, Die Künstlerin ist anwesend / Dauer der
Ausstellung: 8. Mai bis 30. Juni 2010 / Ort: Kunst- und Kulturzentrum der
Städteregion Aachen (KuK), Austraße 9, Monschau / Telefon: 02472 80 31 94
info@kuk-monschau.de / Öffnungszeiten: Montags geschlossen. Dienstag
bis Freitag: 14 - 17 Uhr Samstag bis Sonntag: 11 - 17 Uhr / Künstlerische
Leitung: Dr. Nina Mika-Helfmeier/ Es erscheint ein Katalog zur Ausstellung
|
MUSEUM HUELSMANN
16. April bis 29. August 2010
Guter Stoff.
Textile Arbeiten von Barbara Esser und Wolfgang Horn
Seit 1993 arbeiten die Textildesignerin Barbara Esser und der Architekt Wolfgang Horn zusammen. Mit seinen experimentellen Arbeiten hat sich das Künstlerduo in der internationalen Textilszene einen Namen gemacht und wichtige Auszeichnungen, darunter den begehrten Staatspreis für Kunsthandwerk Nordrhein-Westfalen 2007 erhalten.
Die farbigen Raumobjekte und faszinierenden Stoffe werden eigenhändig von Barbara Esser am elektromagnetisch gesteuerten Schaftwebstuhl gefertigt. Sie sind ausgewogene Kompositionen in leuchtenden Farben mit interessanten Oberflächenwirkungen. Sie lassen an konstruktivistische Malerei denken und auch an die wegweisenden Textilien von Gunta Stölzl oder Anni Albers, die in der Weberei am Bauhaus entstanden sind. Vorbilder der gezeigten Werke sind allerdings weniger die Werke der klassischen Moderne als die Erfindungen unserer Zeit.
Esser und Horn verknüpfen klassisches Weberhandwerk mit heutigen Techniken und Materialien. Sie experimentieren nicht nur mit textilen Techniken, sondern arbeiten auch mit ungewöhnlichen Präsentationsformen und eröffnen so neue Sehweisen auf die Welt der Stoffe. Dabei treten die beiden Künstler vor allem mit konzeptionellen Arbeiten im Außenraum auf, Bezug nehmend auf große Strukturen, die das Stadtbild sowohl in vertikaler Form als auch in Gestalt von Flächen bietet. Gleichzeitig gibt es sinnlich erfahrbare Stoffe zu sehen, sie wurden als Unikate produziert und laden dazu ein, einfach nur bestaunt zu werden.
In der Ausstellung werden über vierzig Arbeiten der Künstler zu sehen sein, sie stammen aus den Jahren 1996 bis heute.
Vor dem Hintergrund einer von hochstehender Textilindustrie geprägten Stadtgeschichte soll diese Ausstellung für Bielefeld eine besondere Bedeutung erhalten. Die Ausstellung „Guter Stoff" weist ganz klar in die Zukunft und lässt doch nicht außer Acht, wo die starken Wurzeln deutscher Textilkunst liegen.
Dr. Hildegard Wiewelhove
MUSEUM HUELSMANN
Kunst + Design
Ravensberger Park 3
33607 Bielefeld
Tel. 0521-51-3767
Fax 0521-51-3768
info@museumhuelsmann.de
h.wiewelhove@museumhuelsmann.de
Barbara Esser / Wolfgang Horn
Columbusstr.8 6
40549 Düsseldorf
0211 / 555684
info@esserhorn.de
www.esserhorn.de
|

Textilmuseum Bocholt
Uhlandstr. 50
46397 Bocholt
Tel: 02871-21611-0
textilmuseum@lwl.org
www.textilmuseum-bocholt.de
Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr
Zeit ist Geld
Industrielle Arbeitszeit und Zeiterfassung
13.12.2009 bis März 2010
Zeit ist Geld – erst die Industrialisierung hat dieses Sprichwort zur ökonomischen Wahrheit und zur allgemein verbreiteten Einstellung im Umgang mit der Zeit werden lassen. Pünktlichkeit und Schnelligkeit werden damit angesprochen, beides Eigenschaften, die mit der Uhr messbar und von Uhren kontrollierbar wurden. Seit 1855 entwickelte vor allem die Schwarzwälder Uhrenindustrie eine Fülle von Geräten, die der Kontrolle von Millionen Menschen in Fabriken und Verwaltungen dienten. Erleben Sie in der Ausstellung einen Gang durch die Welt der Arbeitszeitkontrolle. Er beginnt mit den Wächtern in der Nacht, zeigt die Bedeutung der Fassaden- und Turmuhren, führt ein in die komplizierte Technik und Funktion der Kontrollapparate und endet in einer Installation, in der auch die aktuelle Diskussion um die Verlängerung der Lebensarbeitszeit visualisiert wird.
Stroh zu Gold
Spule, Schiffchen, Märchenhelden
21.03.2010 bis 31.10.2010
Stroh zu Gold - im Märchen vom Rumpelstilzchen ist diese wundersame Verwandlung wahr geworden. Den Mythos magischer Geschichten und Figuren aus textilen Märchen greift eine neue Ausstellung auf, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) von Sonntag, 21. März, bis zum 31. Oktober 2010 in seinem Textilmuseum in Bocholt zeigt. Mit mehr als 250 Objekten aus dem 18. und 19. Jahrhundert setzt die Schau unter dem Titel "Stroh zu Gold" in Szene,was sich hinter den Märchen und ihren ‘magischen Textilien' verbirgt und wer die Helden und Heldinnen der Geschichten sind.
Das "rumpelnde Stil'chen" - war das vielleicht eine lombardische Zwirnmühle für golden schimmerndes Brokatgarn? So lautet zumindest die Meinung des Historikers Prof. Franz Irsigler. Im hohen Mittelalter war die aus Italien stammende Mühle im süddeutschen Raum verbreitet und die Produktion des Garns ein wohl gehütetes Geheimnis - ganz wie der Name des mysteriösen Männchens im Märchen. "Diese Episode zeigt, wie Märchen und ihre Protagonisten historisch gedeutet werden können", erläuterte LWL-Museumsleiter Dr. Hermann Josef Stenkamp am Donnerstag (18.3.) bei der Vorstellung der Ausstellung in Bocholt.
Arbeitsgeräte wie Spinnrad, Spindel, Webstuhl, Schneidertisch und Zwirnmühle geben einen Eindruck von den textilen Arbeiten, die in den Geschichten beschrieben werden. Bücher des 19. Jahrhunderts zeigen Holzstiche aus der Märchenwelt der Brüder Grimm und des Wilhelm Hauff. Ausgestellt werden außerdem 60 Jahre alte Theaterkulissen, kleinteilig in kolorierte Pappe geschnitten, sowie Märchenbilder im Jugendstil aus "Stollwerck´s königlichen Schokoladentafeln" von 1906. Einen Hauch von der zauberhaften Atmosphäre orientalischer Märchen aus 1001 Nacht vermitteln Zeremonialgegenstände der Turkmenen wie Kronen, Hochzeitspantoffeln, ein Dolch mit Damastklinge sowie ein kunstvoll gearbeiteter Jurteneingang.
"Und natürlich gibt es in der Ausstellung auch viel zu hören", verspricht Stenkamp. Ganz neu eingespielt wurden bekannte Märchenerzählungen in ihren Urfassungen. "Manches wird den Besucher ganz neu im Ohr klingen. Ursprünglich wurden Märchen mündlich überliefert und unterlagen einem steten Wandel. Sie waren regional geprägt und die Erzähler dichteten nach Belieben Neues hinzu. Erst mit ihrer Veröffentlichung wurden die Märchen unverändert bis in die Gegenwart hin übergetragen", erläutert Nadine Schober, wissenschaftliche Volontärin des Museums.
An Mitmachstationen können die Besucher ihre "Heldenkräfte" oder ihre Geschicklichkeit an Spinnrad und Haspel ausprobieren. Zur Belohnung stehen märchenhafte Gewänder bereit, mit deren Hilfe die Besucher in die Märchenwelt weiter eintauchen können.
Die Schau findet begleitend zur Kulturhauptstadt-Ausstellung "Helden. Von der Sehnsucht nach dem Besonderen" statt, die der LWL in seinem Industriemuseum Henrichshütte Hattingen zeigt (12.3.-31.10.2010). Auch an seinen sechs weiteren Standorten präsentiert das LWL-Industriemuseum Begleitausstellungen zum Thema "Helden".
|

Öffnungszeiten:
Di.-Fr 14.00-18.00
Uhr
Sa u. So 11.00-17.00
Uhr
Montags und am 20., 22.–24.2. geschlossen
4. EUROPÄISCHE QUILT-TRIENNALE
In Zusammenarbeit mit der Textilsammlung Max Berk/ Kurpfälzisches Museum Heidelberg
5.2.-18.4.2010
47 Quilts aus 16 Nationen bieten einen aktuellen und repräsentativen Überblick. Erstmals wurde von der Unternehmensgruppe Betty Barclay ein Doris Winter Gedächtnis-Preis in Höhe von 5.000,00 € gestiftet, den die Jury einer Videoinstallation der Niederländerin Mirjam Pet-Jacobs zuerkannte. Den Preis für Innovation im großen Format in Höhe von 1.000,00 € erhielt die Italienerin Mariana Frühauf für eine dreidimensionale, über 3 m hohe Arbeit. Der Preis für Innovation im Quilting in Höhe von 1.000,00 € wurde der Engländerin Olga Norris für ihre eindrucksvolle Arbeit zuerkannt, deren inhaltliche Aussage durch das Handquilting eine Bedeutungssteigerung erfährt.
Thematisch stehen die Natur und die Umwelt im weitesten Sinne im Vordergrund neben konkreten Bezügen zu den weltweit aktuellen Krisen oder persönlichen Sujets.
Eine reizvolle Ergänzung bilden die Quilts, bei denen ausschließlich formal-gestalterische Aspekte im Vordergrund stehen.
Nach 25 Jahren stetiger Entwicklung wandelt sich nun die Quiltszene auf einem hohen Niveau.
Sehenswert und Brückenschlag: 31.1 .-25.4.2010 European Quilt Art Deutsches Textilmuseum Krefeld
KUBISTISCHE KUCHEN UND GEOMETRISCHE GELEES
2.5.-1.8.2010
Abstrakte Kunst am Kalten Buffet oder
zur Genese des allgemein beliebten Wackelpeters
In Zusammenarbeit mit dem Museum Huelsmann, Bielefeld und dem Leopold Museum Wien
Kuchen, Cremes, süße Gelees oder pikante Sülzen sind Speisen, die einer Formgebung bedürfen. Der Formenvielfalt sind keine Grenzen gesetzt. Das Spektrum reicht von abstrakt-geometrischer Silhouette bis hin zu figürlichen Motiven.
Diese Gerichte dienten als opulenter Tafelschmuck und Blickfang. Eingehend mit dem Tafelluxus gegen Ende des 19. Jahrhunderts kulminierte die Entwicklung der Sturzformen, denn die verfeinerte höfische und großbürgerliche Kochkultur dieser Zeit verlangte differenzierte Formen für jedes Gericht, u.a. für „Französische Himbeer-Creme", für „Bayerische Creme mit Veilchengeruch", für „Süße Sulz von Danziger Goldwasser" oder für eine „Gelatine des perdraux" (Feldhühner in Aspik). Heute ist meistens nur noch der volkstümlich gewordene „Wackelpeter" in seiner vereinfachten Formen bekannt.
In den bedeutenden Sammlungen des Leopold Museums Wien befinden sich weit über 200 Kuchen-, Aspik- und Puddingformen der Jahrhundertwende aus innen verzinntem oder versilbertem Kupfer oder aus Weißblech. Mehr als 60 der schönsten, bizarrsten und an Skulpturen erinnernden Formen sind in der Ausstellung präsentiert.
Beachten Sie das Programm zum Intern. Museumstag am 16.5.2010.
Ansprechpartner
Sollten noch Fragen offen sein, wenden Sie sich bitte direkt telefonisch oder per E-Mail an:
M.A. Angelika Riemann
Kreismuseum Zons
02181 601-4119 (Telefon)
02181 601-4131 (Telefax)
angelika.riemann@rhein-kreis-neuss.de
Kulturzentrum Dormagen
Schloßstraße 1, 41541 Dormagen
Erdgeschoss, Zimmer 01
Die im Erdgeschoss gelegenen Räume des Kreisarchivs sind für Rollstuhlfahrer zugänglich. Dort finden Sie auch eine behindertengerechte Toilette.
|
Deutsches Textilmuseum
Krefeld
Andreasmarkt 8
47809 Krefeld
Tel:
02151-9469450
www.krefeld.de/textilmuseum
Öffnungszeiten:
Bis 31. März 2010: Di-So 11-17 Uhr
Ab 1. April 2010: Di-So 10-18 Uhr
31.01.2010-25.04.2010
EUROPEAN QUILTART
Im Bereich der modernen Textilkunst ist es vor allem die Szene der Quilterinnen und Quilter, die in Europa und vielleicht weltweit besonders aktiv immer wieder neue Anstrengungen unternimmt. Seit Jahren verwirklicht die von den Niederlanden aus organisierte European Art Quilt Foundation zweijährige Wettbewerbe unter europäischen Teilnehmerinnen. Das vorliegende Ergebnis aus 50 von einer Jury ausgewählten Objekten gibt einen interessanten Überblick über die augenblicklichen Tendenzen. Die Ausstellung wurde bereits an verschiedenen Orten in Europa in den USA und in Korea gezeigt. Für die letzte Station, Krefeld, ist der Kontrast dieser neueren zu den ältesten Textilfunden überhaupt die unsere letzte Ausstellung peruanischer Stoffe zeigte, besonders reizvoll.
6. Juni bis 22. August 2010
„Schwermut und Schönheit -
Trauerkleider aus dem Museum of World Funeral Culture, Novosibirsk"
Diese ungewöhnliche Ausstellung ist möglich geworden durch die Zusammenarbeit und mit Unterstützung des Kuratoriums Deutsche BestattungskuItur e. V, Düsseldorf. Gezeigt werden Trauerkleider, die nach Vorbildern aus ganz Europa für das neu gegründete Museum of World Funeral Culture in Novosibirks angefertigt wurden.
Dass die Kostüme nach bestimmten Vorbildern, sei es aus Sammlungen, sei es nach Gemälden und Graphiken, lediglich nachgeschneidert sind, tut dem Glanz und der üppigen Pracht dieser Gewänder keinen Abbruch. Wertvolle Originale, wenn es sie denn noch gäbe, könnten nicht verantwortungsvoll auf eine so große Reise geschickt werden.
Aber auch so machen die Kleider die Vielschichtigkeit des Themas deutlich. Während einerseits die schwarze Farbe der Kostüme die Trauer und den Schmerz des Verlustes beim Tode eines geliebten Menschen verdeutliche, weist die Kombination von Schwarz mit Rot, Violett oder Weiß, die sogenannte Halbtrauer, auf einen bereits verstrichenen größeren Zeitraum seit dem traurigen Ereignis hin und deutet die sanfte Rückbesinnung auf die Welt der nicht mehr Trauernden an.
Dieser stillen Schwermut stehen andererseits der laute Prunk, die geradezu auffällige Eleganz und Schönheit mancher Trauergewänder gegenüber, die die Trägerin nicht selten in geradezu unverfrorener Weise herausputzen und - beim Tode eines Gatten etwa - bereits deutlich auf die neuerliche Verfügbarkeit der schönen Witwe für den Heiratsmarkt hinzuweisen scheinen.
Die vielen Facetten, die mit den Trauerkleidern verbunden sind, die eigene Schwermut, der Zwang der Gesellschaft, die vielen Probleme beim Verlust eines Menschen und damit oft genug die Veränderung der gesamten bisherigen Lebensumstände, aber auch der notwendige Blick nach vorn, das alles wurde in einer interessanten Publikation von Frau Dr. Natascha Hoefer zusammengefasst, die unter dem Titel „Schwermut und Schönheit - Als die Menschen Trauer trugen" im Auftrag des Kuratoriums Deutsche Bestattungskultur erschienen ist. Von dieser Publikation her leitet sich auch der Titel der Krefelder Ausstellung ab. Laufzeit der Ausstellung ist bis zum 22. August 2010.
Schule und Museum - Unterricht im Deutschen Textilmuseum
Themen für Grundschulen:
-
Zur Geschichte der Trauerkleidung
-
Die Farbe der Nacht - Zur Symbolik der Farbe Schwarz
-
Samt und Seide - Modegeschichte des 19. Jahrhundert
-
„Gut geschnürt" - Vom Schnürleib und Korsett in der Kindermode des 19. Jahrhunderts
Themen für Sek. I und Sek. II:
-
Zur Geschichte der Trauerkleidung
„Black is beautiful" - Zur Kulturgeschichte der Farbe Schwarz
-
Die neue Silhouette - Modegeschichte vom 18. bis 20. Jahrhundert
-
Von Samt und Seide zu Polyamid - Stoff-Geschichten
-
„Schönheit will gezwickt sein" - Der weibliche Körper als „Skulptur"
-
Vom Verschnüren zum Verführen - Zur Geschichte des Korsetts
-
„Kleider machen Leute" - Zur Sozialgeschichte der Mode
Das schulische Lernprogramm soll durch unmittelbare Anschauung der Museumsobjekte ergänzt und bereichert werden. Die Unterrichtseinheiten im DTM können als Gespräch oder als Führung von 1- mehrstündiger Dauer gedacht sein. Zu bestimmten Themen können Unterrichtseinheiten auch in englischer Sprache stattfinden.
Die Mitwirkung und Unterstützung bei längeren Unterrichtsprojekten wird angeboten.
Informationen und Anmeldung:
Frau Dr. Isa Fleischmann-Heck, Tel.: 02151/9 46 94 53 /(-50) Frau Larissa Konze M.A., Tel: 02151/57 00 36
www.krefeld.de/textilmuseum www.schwermut-und-schönheit.de
19.09.2010-31.12.2010
„WAS VOM TAGE ÜBRIG BLEIBT..." - ZUR GESCHICHTE DER KREFELDER SEIDENFABRIK WILHELM SCHROEDER
Wenig bekannt ist, dass Wilhelm Schroeder, der Sohn eines Gerbers und beileibe kein Seidenbaron, mit seiner Firma die Geschicke der Krefelder Seidenweberei im späten 19. Jahrhundert entscheidend beeinflusst hat. Über seine Person, die zahlreichen Dependenzen seiner Firma - u.a. in Hüls und Moers, aber auch in Gleißen (heute Polen), in Zürich, Rovereto und New York -möchte die Ausstellung informieren. Dazu wird das Leben und „textile Schaffen " der Dorothea von Scheven vorgestellt, einer der letzten sozusagen noch mit Textilfasern im Blut geborenen Nachfahrin der Tochter des Wilhelm Schroeder. Diese hatte Ernst von Scheven geheiratet, der nach dem Tod des Firmengründers das Heft der Firma in die Hand nahm. Dorothea von Scheven ist erst in unserem Jahrhundert verstorben.
|

Das Textilmuseum DIE SCHEUNE wurde1975 von
den Eheleuten Hildegard und Walter Tillmann restauriert zu einem Museum der
textilen Kunst umgebaut. Die ursprünglich private Sammlung ist heute eine
Stiftung.
|
„EtikettenKULT – Vom gewebten Markenzeichen zum Label"
27.02.2010 – 23.04.2010
Nach Bocholt und Krefeld nun in der
Schaustickerei Plauener Spitze
Obstgartenweg 1
08529 Plauen
Tel/Fax: 03741-443187
Email: schaustickerei@web.de
www.schaustickerei-plauen.de
Zu einem Dasein im Verborgenen sind die gewebten Herstelleretiketten geschaffen. Erst bei genauerem Hinsehen geben sich im Inneren der Kleidung die großen Namen der Modewelt zu erkennen. Ihre aufwändige Herstellungstechnik als Jaquard-Gewebe aus feinen Seiden, Kunstseiden oder Baumwollfäden mit detailreichen Signets scheint hierzu fast im Widerspruch zu stehen. Im Mittelpunkt der Ausstellung, die in Kooperation mit dem Westfälischen Textilmuseum Bocholt entstanden ist, steht hier die bis 1995 existierende Krefelder Kunstweberei Carl Neiss.
Etiketten & MODE
Kleider machen Leute und Marken den Charakter? Auf den ersten Blick sind die gewebten Etiketten für ein Dasein im Verborgenen geschaffen, denn erst bei genauerem Hinsehen geben sich im Inneren der Kleidung die großen Namen der Modewelt zu erkennen. Ihre aufwändige Herstellungstechnik als Jacquardgewebe aus feinen Seiden, Kunstseiden oder Baumwollfäden mit detailreichen Signets scheint hierzu fast im Widerspruch zu stehen. Dennoch zeugt der gute Name und ein kunstvoll gestaltetes Etikett meist von besonderer Qualität. Gleichfalls kann es Ausdruck von Prestige und einem ausgeprägten Modebewusstsein sein. Der Träger offenbart seinen bevorzugten Designer oder Modestil und setzt für seine Umgebung unmissverständliche Zeichen von In und Out.
Etiketten & TECHNIK
Die kleinen verzierten Schildchen der Bandwebereien gingen einmal in die ganze Welt. Wie vielgestaltig die Farben und Formen der Etikettenwebkunst sein können, soll ebenfalls in der Ausstellung deutlich werden. Ausgehend vom umfangreichen Bestand an Musterbüchern, Firmenkorrespondenz, kolorierten Patronen und Lochkarten der Kunstweberei Carl Neiss aus Krefeld und der Bandweberei Saatweber und Sieper in Wuppertal, die sich in der Sammlung des Industriemuseums befinden, wird neben der Firmengeschichte auch die technische Seite gezeigt.
Vom Entwurf eines Etiketts, über die handgezeichneten Patronen bis hin zu Stapeln von Lochkarten, die auf beeindruckende Weise das Muster als Code auf den Bandwebstuhl übertragen, wird jeder Schritt genau erläutert. Am laufenden Bandwebstuhl können die Besucher erleben, wie ganz unterschiedlich gestaltete Bänder gleichzeitig an einem Webstuhl Form annehmen.
Den Abschluss bildet die Verschränkung von Kunst und Textil. Hier werden Arbeiten von Künstlern gezeigt, die mit Etiketten arbeiten, aus ihnen neue Kleidungsstücke herstellen oder sie zu Bildern und Installationen verarbeiten.
|
zum Anfang der Seite
|
Fortbildungsveranstaltungen |
Institut für Lehrerfortbildung Mülheim
C 32 Textile Drucktechniken mit neuen Grundmaterialien
Adressatenkreis: Lehrende aller Schulformen
Leitung und Referentin: Silke Bosbach
Für das IfL: Dr. Rudolf Laufen
Textile Drucktechniken eignen sich besonders gut, um feinmotorische Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen zu fördern. Mit Hilfe von neuen, kostengünstigen Arbeitsmaterialien sind sie leicht umsetzbar und die Ergebnisse gelingen immer. Auch motorisch ungeschicktere Kinder haben mit diesen neuen Techniken wunderbare Erfolgserlebnisse.
Experimentell wird u.a. mit Lavendelöl, Gelatine, Speedy-Cut & Formy-Stempeln gearbeitet. Darüber hinaus wird ein kleiner Siebdruck-Rahmen hergestellt, der mit weiteren neuen Grundmaterialien zum Einsatz kommt.
Bitte bei der Anmeldung eine gültige Email-Anschrift nennen, so dass die Referentin ca. 14 Tage vor Kursbeginn eine Grundmaterialliste an alle Teilnehmer/innen verschicken kann.
Samstag, 30. Oktober 2010 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Veranstaltungsort:
Kardinal-Schulte-Haus
Overather Straße 51
51429 Bergisch Gladbach-Bensberg
Kursentgelt: 30,00 EUR
Institut für Lehrerfortbildung Kuhlendahl 63 - 45470 Mülheim Postfach 10 09 52 - 45409 Mülheim Tel. (0208) 300 35-0 - Fax (0208) 300 35 10 eMail: info@ifl-muelheim.de
|
| |
|